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Ausfluege auf Sardinien
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L'Ogliastra

L'Ogliastra Nach Ogliastra zu kommen, ist immer muehsam: folgen Sie der kurvenreichen Strasse bergauf und bergab.. Wenn man von Cagliari oder von Cala Gonone kommt, erreicht man Arbatax - bewundern Sie die einzigartige Schoenheit der Kueste, deren Farben und Aspekt dauernd wechselt, von roten Felsen im Sueden, bis zu hohen Kalkfelsen, die im Norden von wunderschoenen Buchten unterbrochen werden. Auch das Hinterland ist hier einen Abstecher wert. Die Touristen kommen vor allem der Natur wegen. Nur wenige km vom Meer erstreckt sich eine Gebirgslandschaft mit gruenen Waeldern und weiten Lichtungen.

Strassenkarte

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L'Ogliastra DER PASS CORRU 'E BOI
Von Nuoro geht es nach Mamoiada. Dann durchquert man ein Gebiet mit Weideflaechen und Weingaerten und schlaegt dann fuer einige km die Strasse nach Fonni ein. Weiter geht es den Pass Caravai hoch bis auf 1246 m des Arcu Corru 'e Boi, den "passo del Corno di Bue", die hohe Grenze zwischen den Bergen des Gennargentu e und dem Supramonte, der die Gebiete von Nuoro und Ogliastra verbindet. Hier beginnt der Abstieg ins Tal des rio Calaresu. Auf der rechten Seite erheben sich die hoechsten Gipfel des Gennargentu Massifs.

VILLAGRANDE STRISAILI
Ein kurzer Umweg von 4 Km fuehrt links nach Villagrande Strisaili. Die Strasse durchquert eine kleine Hochebene mit einem Steineichenwald um die Kirche Santa Barbara. Hier kann man herrliche Wanderungen in den Waeldern und Bergen unternehmen und das einzigartige Panorama geniessen.

LANUSEI
Weiter abwaerts im Tal voller Kiefern erreicht amn Lanuse, einen vor allem bei ruhesuchenden Naturliebhabern beliebten Ferienort inmitten der Bergwelt.. Das Meer ist nur 20 km entfernt. Die Berge der Umgebung sind mit Steineichenwaeldern bedeckt. Im nahen Ilbono-Tal befinden sich gut erhaltene Nuragen und einige domus de janas.

GAIRO
Von Lanusei geht es hinauf zur Kreuzung Gairo. Die Strasse faellt steil ab und der Blick schweift ueber die Berge des Ogliastra bis zum herrlichen Turm Perda Liana. Zwei Ortschaften liegen an den steilen Berghaengen des Rio Pardu Tals: Gairo Sant'Elena und Gairo. Der erste Ort wurde ab Mitte der fuenfziger Jahre im Tal wiederaufgebaut, da ein Erdrutsch nach heftigen Regenfaellen und wegen falscher Abholzung den Ort zerstoert hatte. Gairo gleicht einem Geisterort: leere Haeuser ohne Fenster und Tueren gleichen blinden Augen in einem Gesicht.

SEUI (Abzweigung)
Die Abzweigung nach Seui erreicht man nach 33 km. Enge Kurven erschweren die Fahrt, die man allen Liebhabern der Bergwelt empfehlen kann. Die Landschaft ist von unbeschreiblicher Schoenheit.

ULASSAI
Richtung Ierzu durchquert man Osini, das wie Gairo zerstoert wurde und dann wiederaufgebaut worden war. Eine Strasse fuehrt rechts in die Berge zu einigen kleinen Hoehlen. In Ulassai kann man die Grotta di Su Marmuri besichtigen, eine der schoensten der Insel mit langen Stalagmiten und Stalatiten, die von der decke haengen.

PERDASDEFOGU (Abzweigung)
Eine 25 km lange Abzweigung fuehrt nach Perdasdefogu, einem der abgelegendsten Orte der Insel Sardinien. Auf Grund des unbesiedelten Hinterlandes wurde diese Gegend zum Militaeruebungsplatz erklaert.

IERZU
Ierzu ist der wichtigste Ort des Rio Pardu Flusstals. Er ist beruehmt fuer die Herstellung eines koestlichen DOC Tischweines, dem Cannonau.

TERTENIA (Abzweigung)
Auf der Fahrt Richtung Tortolì fuehrt eine 10 km lange Abzweigung nach Tertenia. Vom Ort geht eine Strasse ans Meer und zu Badebuchten und Felsstraenden. Entlang der Kueste gibt es einige interessante Nuragen.

BARÍ SARDO
Wenn man weiter durch die Hochebene faehrt, erreicht man Barì Sardo, ein landwirtschaftliches Zentrum mit Gemuese-und Weingaerten. Der Ort erhielt seinen Namen von einem schoenen spanischen Turm auf einer Felsspitze, die aus der sandigen Kuestenlinie hervorsticht.

TORTOLÍ und ARBATAX
Ein paar km hinter Barì Sardo sieht man rechts der Strasse einige aneinandergereihte Menhir. Tortolì ist der Hauptort der Gegend Ogliastra. Suedlich der Ortschaft erblickt man einige interessante Domus de janas, Menhir und zwei Riesengraeber. Die Strasse fuehrt weiter nach Arbatax, einem netten Ort, der sich um einen gut erhaltenen spanischen Turm aus dem 16. Jht. und den Hafen entwickelte.

SANTA MARIA NAVARRESE
Weiter auf der "Orientale Sarda", der Oststrasse in Richtung Olbia, entdeckt man auf einer Anhoehe die Reste der mittelalterlichen Festung Medusa, die von Richtern aus Cagliari zur Verteidigung der noerdlichen Grenzen ihres Reiches erbaut worden war. So gelangt man nach Santa Maria Navarrese, dessen Charme von seiner herrlichen Lage inmitten jahrhundertealter Olivenbaeume am Meer, zwischen Straenden und Klippen der Steilkueste unterstrichen wird. Santa Maria ist Ausgangspunkt fuer Bootsausfluege nach Cala Luna und zu anderen noerdlichen Straenden, die nur vom Meer aus zu erreichen sind.

BAUNEI
Die Strasse steigt steil an und der Blick schweift von der Insel Ogliastra zur Landzunge von Arbatax, bis hin zum Tal des Rio Pramaera. Baunei ist eine Ortschaft mit einem grossen und sehr schoenen Territorium, das auch der Kalkhochebene von Supramonte bis ans Meer reicht. Wilde Gipfel, tiefe Schluchten zwischen dichten Olivenhainen, herrliche Buchten, eine wunderschoene Flora und Fauna machen diese Gegend vom naturalistischen Standpunkt zu einer der interessantesten der gesamten Insel.

URZULEI (Abzweigung)
Wir empfehlen eine Abzweigung bis zum Ort Urzulei und zum Pass Genna Silana, auf 1017 m. Auf beiden Seiten der Strasse erheben sich rauhe Felswaende, links reicht der Blick ueber steile Taeler hinunter zum Meer. Der atemberaubende Weg fuehrt durch dichte Waelder und herrliche Berge mit vielen Grotten und Hoehlen.

Fuer die Rueckfahrt nach Nuoro nimmt man die Bundesstrasse SS 125 bis Tortolì, dann weiter bis Lanusei.